einheitsbuddeln wuppertal

»Einheitsbuddeln« in Wuppertal

Bei der ersten Pflanzparty zum »Einheitsbuddeln« in Wuppertal hat ein Bündnis aus Wuppertaler Bürger*innen und Unternehmen den Garten der Fritz-Hartkort-Schule wieder aufgefüllt. Vor wenigen Wochen waren Obstbäume und Sträucher aus der Anlage der Schule verschwunden. Am Tag der Deutschen Einheit pflanzten Bürger*innen neue Bäume und Sträucher aus den eigenen Gärten, darunter ein Kirsch- und ein Apfelbaum, gestiftet vom Gartencenter Mencke. 

Die Lehrerinnen Britta Patryarcha und Christiane Diers: »Wir freuen uns über die riesige Resonanz von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die uns nach dem Diebstahl so spontan mit Pflanzen- und Geldspenden unterstützt haben. Die heutige Aktion hat auch noch einmal dazu beigetragen, in unserem Schulgarten genau die Bäume zu ersetzen, die uns bzw. den Schülerinnen und Schülern genommen wurden. Wir bedanken uns im Namen aller für die tatkräftige Unterstützung und die tollen Baum- und Pflanzenspenden des Gartencenter Mencke und einzelner Bürger*innen. Eine ganz tolle Aktion!»

Neben den Lehrerinnen und erwachsenen Bürger*innen halfen auch viele Kinder beim Einpflanzen. Gärtnerin Nicolin Wagner vom Gartencenter gab Tipps zu passenden Standorten für die bereits sechs Jahre alten Bäume. Lichteinfall und Bodenbeschaffenheit seien sehr wichtig. Die Wurzelballen öffnete sie mit Hilfe von Dreizinken gemeinsam mit Kindern.  

Das Einheitsbuddeln soll eine neue Tradition am Tag der Deutschen Einheit begründen. Auch im nächsten Jahr will das Bürgerbündnis »Talbuddeln« wieder Bäume pflanzen, dann am Liebsten in größerem Maßstab. »Wir suchen deswegen jetzt schon Bürger*innen, die Brachflächen und große Gärten langfristig zur Verfügung stellen möchten. Wuppertal soll auch in Zukunft Deutschlands grünste Großstadt bleiben«, sagt Eva Miriam Fuchs, Mitorganisatorin der Pflanzparty. Interessierte, die entweder Flächen zur Verfügung stellen oder Bäume spenden möchten, können sich bereits jetzt melden. 

Bedenken, der Termin des Einheitsbuddelns sei für Baumpflanzungen zu früh, teilt Gärtnerin Nicolin Wagner übrigens nicht. Bäume, die im Topf gezüchtet seien, eigneten sich auch schon im Oktober für Baumpflanzaktionen.     

Die Internetadresse des Projekts lautet www.talbuddeln.de  

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