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Mitgliederversammlung zur BDK-Vorbereitung

Vom 25.11. bis zum 27.11.2011 wird die 33. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) in Kiel stattfinden.

Wir möchten die wesentlichen Inhalte dieser BDK in basisdemokratischer Tradition mit Euch diskutieren. Aus diesem Grund laden wir Euch herzlich ein zu einer

 

Mitgliederversammlung

am Donnerstag, den 24. November ab 19 Uhr

im KV-Büro, Friedrich-Ebert-Str. 76



GRÜNE IM DIALOG:

MdEP Sven Giegold


7. Oktober ● 19 Uhr

Kreisgeschäftsstelle BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 

Friedrich-Ebert-Str. 76, 42103 Wuppertal


EURO, Finanzen, Wirtschaft:

Bedroht die Krise die Demokratie?

 

Die Eurokrise bestimmt seit Monaten das politische Handeln in Deutschland und der ganzen EU. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, u.a. die folgenden Fragen mit uns zu diskutieren:

 

Welche Werkzeuge gibt es den Krisenstaaten zu helfen und wie wirken sie sich auf die anderen Staaten aus? Ist es möglich, dass ein Staat eine geordnete Insolvenz mit einem Austritt aus der Euro-Zone durchführt? Welche Folgen hätte dies für den Euro, die EU und für Deutschland? Ist der Euro noch zu retten? Gefährdet diese Krise die Existenz der EU?

 

mit

 

● Sven Giegold

finanz- und wirtschaftspolitischen Sprecher der GRÜNEN im Europaparlament, Mitbegründer von attac-Deutschland


● Dr. Hermann E. Ott

Wuppertaler Bundestagsabgeordneter, Klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN


● Andreas Neukirch

Vorstand GLS Gemeinschaftsbank e.G.



Offener Brief: Auf dem rechten Auge blind?

An die

Polizeipräsidentin Wuppertal

Frau Birgitta Radermacher

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

uns, die Mitglieder des Kreisverbandes Wuppertal von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erreichte die Einladung, in Vorbereitung des Vohwinkel-Tages, genau in diesem Stadtteil die Aufkleber rechtsextremer Gruppierungen zu entfernen. Weitgehend unabhängig voneinander fuhren mehrere Mitglieder der GRÜNEN am 23.09. nach Vohwinkel. Natürlich gesellten sich die gegenseitig erkennenden GRÜNEN zueinander und bildeten eine kleine Gruppe an der Schwebebahn-Endstation.

 

Es dauerte nur wenige Minuten und diese Gruppe wurde von der Polizei – im martialischen Outfit – höflich aber bestimmt gefragt, was man dort mache und welche Ziele man verfolge. Diese Fragen wurden ausführlich, aber sicherlich nicht zur Zufriedenheit der Polizei beantwortet. Der erste „Hinweis“ auf die mutmaßlichen Absichten der Aufrufenden wurde uns von der Polizei auch auf den Weg gegeben. „Es ist mit linksextremen Ausschreitungen zu rechnen.“

 

Keine 10 Minuten nach dieser Befragung gesellten sich zwei Polizisten zu unserer Gruppe, von denen sich einer, der hauptsächlich das Wort führte, als Leiter der Polizeiwache Vohwinkel vorstellte. Die vier silbernen Sterne auf der Schulterklappe ließen vermuten, dass dies stimmt. Nach einigen Worten darüber, dass bekannt sei wer zu dieser Aktion aufgerufen habe und welche Absichten, nämlich Krawall anzuzetteln, dieser verfolge und dem Hinweis, dass dies mit bürgerschaftlichen Engagement nichts zu tun habe und man nur von diesen Kräften missbraucht würde, verstieg sich der Polizist zu einer Aussage, die nicht unwidersprochen bleiben darf.

 

In Vohwinkel gäbe es kein Problem mit den Rechtsextremen aber ein erhebliches mit den Linksextremen. Diese Aussage verschlug uns, vor allem vor dem Hintergrund rechtsextremer Straftaten im ganzen Stadtgebiet, der unübersehbaren Präsenz verfassungsfeindlicher Symbole in Vohwinkel und der Aussagen, welche die bekannten Rechtsextremen in den elektronischen Medien verbreiten, die Sprache.

 

Es gibt ein Problem mit Rechtsextremen in Vohwinkel. Wenn ausgerechnet die Kräfte, welche die Menschen in einem Stadtteil vor Übergriffen schützen und illegale Aktivitäten ahnden sollen, diese verleugnen, dann kann dies das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und in die freiheitlich-demokratische Grundordnung nachhaltig erschüttern. In den letzten Monaten werden zunehmend Vohwinkeler, die erkennbar nicht dem rechten Gedankengut anhängen, drangsaliert, bedroht und sogar Opfer von Gewalttaten. Dies darf von einem hochrangigen Vertreter der Polizei nicht ignoriert und verharmlost werden.

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnen jede Form der Gewalt ab. Die Gewalt gegen die Bürgerinnen und Bürger geht hier von Rechtsextremen aus. Es muss Aufgabe aller Wuppertaler sein, sich dieser menschenfeindlichen Ideologie und ihrer gewalttätigen Auswüchse entgegenzustellen. Das schließt ausdrücklich die Stadt und die Polizei in dieser Stadt ein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mitglieder des Kreisvorstandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wuppertal

gez. Martin Möller, Janine Bruchmann, Raimond Klitsch, Olcay Bruchmann

 

Sprecher der GRÜNEN Jugend Wuppertal

gez. Sascha Schäfner

 

29.09.2011



Klimapolitik ist Friedenspolitik

Die Ev.-reformierte Gemeinde Ronsdorf lädt ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend 

 

Klimapolitik ist Friedenspolitik

mit MdB Dr. Hermann Ott

am Freitag, den 16. September ab 19:30 Uhr

Kurfürstenstr. 13

 

Was hat unser Klima mit dem Frieden in der Welt zu tun?

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unsere Ressourcen?

Wie können wir als Einzelne dazu beitragen den Klimawandel zu verhindern?

 

Wir wissen alle, dass unsere natürlichen Ressourcen auf der Erde begrenzt sind.

Um alles, was knapp wird, entstehen Kämpfe. Schon heute werden Kriege immer häufiger um wichtige Bodenschätze geführt.

 

Klimapolitik greift weiter als die Diskussion für oder gegen Glühbirnen.

Der Klimawandel wird Völkerwanderungen auslösen und soziale Probleme verschärfen.

Klimapolitik ist Friedenspolitik, die noch präventiv wirken kann.

 

Wuppertaler GRÜNE üben Kritik an den merkelschen Plänen

Der Kreisverband der Wuppertaler GRÜNEN hat sich am Mittwoch im Rahmen einer Sondermitglieder-versammlung mit den Atom-Ausstiegsplänen der Bundesregierung beschäftigt. Die Mitglieder des Kreisverbandes diskutierten im Vorfeld des Bundesparteitags am 25. Juni mit dem GRÜNEN Bundestagsabgeordneten und Klimapolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Dr. Hermann Ott die merkelschen Pläne.

 

Dass die Kanzlerin, getrieben von den Ergebnissen der letzten Wahlen und im Angesicht der Katastrophe von Fukushima, nun medienwirksam einen "Atomausstieg light" durchzuführen versucht, erkennen nicht nur GRÜNE.

 

Abschalttermine, die es den vier Stromriesen ermöglichen noch ein paar Milliarden zu verdienen, weiterhin abgesenkte Sicherheitsstandards, ungeklärte Entsorgungsproblematiken, kein Stopp von Gorleben und Gronau und Formulierungen die vermuten lassen, dass die Kanzlerin sich einen Rückweg offen halten möchte, sind nur einige der Kritikpunkte, die es den GRÜNEN schwer machen, diesen Plänen auf ihrem Sonderparteitag am Samstag zuzustimmen.

 

"Die Bundesregierung orientiert sich bei ihrer Energiepolitik nicht an den Interessen der Menschen, sondern zementiert durch einseitige Förderungen der Offshore-Windkraftanlagen die marktbeherrschende Stellung der vier großen Energiekonzerne. Das kann nicht Basis einer Energiewende sein.“, so Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes.

 

"Der schwarz-gelbe Atomausstieg muss substanziell nachgebessert werden. Und er gehört ins Grundgesetz. Nur so haben wir die Sicherheit dass demnächst wirklich Schluss ist. Diese Bundesregierung hat im Herbst des letzten Jahres gezeigt, wie schnell man mit einem Federstrich und ohne Rücksicht auf die Gefahren der Atomkraft einen Atomausstieg zunichtemachen kann.“, so Hermann Ott (MdB).

 

Die Versammlung beschloss am Ende der lebhaften Diskussion den Delegierten zum Sonderparteitag zu empfehlen, den merkelschen Plänen eine Absage zu erteilen und einen echten Atomausstieg und eine echte Energiewende durchzusetzen.

 

"Dieser "Atomaustieg light" darf kein GRÜNES Qualitätssiegel erhalten.", kommentierte Hermann Ott abschließend die Entscheidung der Wuppertaler GRÜNEN.

 

 

Aufruf des Landesvorstands der GRÜNEN NRW zur Teilnahme an den Anti-Atom-Großdemos am 28. Mai in Bonn, Essen und Münster


Hunderttausende gehen in diesen Wochen auf die Straße und fordern den Atomausstieg. Anfang Juni will die Bundesregierung entscheiden, welche Konsequenzen sie für Deutschland aus dem GAU von Fukushima zieht. Angela Merkel vollzieht politisch eine 180-Grad-Wende. Denn vor wenigen Monaten hatte die Kanzlerin ihren Kurs noch durchgesetzt und Schwarz-Gelb die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert.


Wir wissen nicht erst seit Fukushima: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Der Protest gegen Atomenergie geht ungebrochen weiter. Am 28. Mai wird es wieder große Atomausstiegs-Demos geben - in etwa 20 Städten bundesweit und auch in NRW, und zwar in Bonn, Essen und Münster. Wir wollen mit weit mehr als hunderttausend Menschen ein kraftvolles Zeichen an die Bundesregierung schicken. Von unserem zeitgleich stattfindenden Landesparteitag werden wir auch ein klare Unterstützungs- und Solidaritätsbotschaft aussenden.


Nach Fukushima kann es nur heißen: Atomkraft abschalten! Der öffentliche Druck wird mit entscheiden, wie schnell Schluss mit der Atomkraft ist.
Wir GRÜNEN fordern die sofortige und endgültige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Pannenreaktors Krümmel, die Verschärfung der Sicherheitsauflagen und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Wir wollen das Atomzeitalter in Deutschland bis spätestens 2017 beenden und alle Atomkraftwerke und die Urananreicherungsanlage in Gronau endgültig stilllegen. Energie muss künftig sicher, erneuerbar und effizient erzeugt sowie sparsam verwendet werden. Wir kämpfen für die Energiewende und für einen schnellstmöglichen Atomausstieg.


Wir rufen auf: Kommt am 28. Mai zu einer der Demos - für den Atomausstieg und die Energiewende!

Atomkraft abschalten - Energiewende jetzt!

 

Wuppertaler GRÜNE wählten neuen Parteivorstand und beschlossen Ratsinitiative „Wuppertal schaltet aus und steigt um“

Am Samstag wählten die Mitglieder der Wuppertaler GRÜNEN auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Parteivorstand und diskutierten mit dem atompolitischen Sprecher der Landtagsfraktion Hans-Christian Markert und dem klimapolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Hermann Ott die aktuelle atompolitische Situation und die energiepolitischen Konsequenzen auch für Wuppertal.

 

Der Mitglieder waren sich darin einig, dass der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken nicht zu verantworten ist und wir auch lokal alles unternehmen müssen um einen Ausstieg aus dieser Technologie so schnell wie möglich durchzusetzen. Das Ziel der 100% erneuerbaren Energieregion Bergisches Land kann erreicht werden und die dafür nötige Wende in der Energiepolitik muss auch von unserem kommunalen Energieversorger WSW aktiv angegangen werden.

 

Mit dieser Zielsetzung beschloss die Versammlung einen Antrag, den die Stadtratsfraktion in den Rat einbringen soll. Die GRÜNEN fordern darin u.a., dass die WSW ab sofort auf den Bezug von Atomstrom verzichten und den Einsatz erneuerbarer Energien stärker fördern sollen.

 

Am Nachmittag wählten die GRÜNEN den neuen Parteivorstand 2011/2012. Im Amt bestätigt wurden Martin Möller als Sprecher des Kreisverbandes, Annette Stratmann-Stock als stellvertretende Sprecherin und Marcus Kilian als Kassierer des Kreisverbandes. Die bisherige Beisitzerin im Kreisvorstand Janine Bruchmann wurde zur weiteren stellvertretenden Sprecherin gewählt. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wählte die Versammlung Hanna Scheck, Olcay Bruchmann, Raimond Klitsch und Thorsten Kilian-Diekmann.

 

Am Ostermontag werden die Wuppertaler GRÜNEN an der Großdemonstration in Gronau teilnehmen und bieten zur Mitfahrt noch Busplätze an. Die Bustickets können in der Geschäftsstelle der GRÜNEN in der Friedrich-Ebert-Str. 76 in Elberfeld erworben werden.

 

Einladung

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal laden ein: 

 

Schütze DEINE Daten!

Was haben Vorratsdatenspeicherung, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und Netzneutralität mit Deinen Bürgerrechten zu tun?

 

zu Gast: Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes Bündnis 90/DIE GRÜNEN

 

am Donnerstag, 07. April 19 Uhr

Friedrich-Ebert-Str. 76

42103 Wuppertal

 

GRÜNE halten an Kritik fest – Vorgehen der Polizei am 29.01 war nicht fehlerfrei!

Die Vorgänge rund um die Nazi-Demonstration in Wuppertal am 29.01. beschäftigten auch den Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Auch nach der Sitzung des Innenausschuss des Landtages und den Informationen die dort gegeben wurden, halten die GRÜNEN an der Kritik fest, dass die Polizei an diesem Tag Fehler machte.

 

„Die Quantität und die Qualität der Straftaten die vom Demonstrationsblock der Nazis ausging, hätte unseres Erachtens eine Auflösung der Demonstration gerechtfertigt. Wenn es darum geht Demonstrationen von Castor- oder G8-Gegnern aufzulösen hat die Polizei auch wenig Hemmungen und es scheint nicht von Interesse, dass die Gerichte bis hin zum Bundesverfassungsgericht die Maßnahmen im Nachhinein als unrechtmäßig bezeichnen.“, so Martin Möller, Sprecher des Kreisverbandes.

 

Raimond Klitsch, Mitglied des Kreisvorstandes und Vertreter der GRÜNEN im „Bündnis gegen Nazis“: „Die GRÜNEN Wuppertal können nur schwer beurteilen in welchem Umfang einzelne Maßnahmen der Polizei unverhältnismäßig waren. Zumindest bei einem Teil des Pfeffersprayeinsatzes haben wir aber erhebliche Zweifel an der Verhältnis- und damit auch der Rechtmäßigkeit des Vorgehens. Diese Vorgänge müssen aufgeklärt werden und gegebenenfalls strafrechtliche Konsequenzen haben.“

 

"Wir sind uns einig, dass die Polizei nicht unser Gegner bei dieser Demonstration war. Der Gegner war und ist die Nazi-Bewegung. Dennoch müssen diese Fehler der Polizei thematisiert und im Dialog dafür gesorgt werden, dass bei der nächsten Demonstration in Wuppertal diese Fehler nicht wiederholt werden.", so Martin Möller abschließend.                       15.02.2011    

 

Klares Zeichen gegen Nazi Aufmarsch in Wuppertal setzen!

Zum Nazi Aufmarsch an diesem Wochenende in Wuppertal erklärt Verena Schäffer MdL, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:

 

„Es ist schon besonders perfide, dass die Neonazis sich mit dem 29. Januar für ihren Aufmarsch gerade ein Datum ausgesucht haben, welches zwischen dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 und dem Tag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten am 30.01.1933 liegt. Wir werden den Versuch der Nazis, öffentliche Räume in NRW zu besetzen, nicht dulden und rufen deshalb dazu auf, auch an diesem Wochenende ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen!“

 

Martin Möller, Parteisprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Wuppertal, fügt hinzu: 

 

„Wir beobachten in letzter Zeit, dass die Neonazis in Wuppertal immer häufiger offen auftreten und dabei auch nicht vor Gewalt zurückschrecken. Der versuchte Überfall auf einen Informationsstand des Bündnisses gegen Rechts am letzten Wochenende und der Angriff auf die Filmpremiere des Aufklärungsfilms über rechtsextreme Jugendliche ‚Das braune Chamäleon‘ zeigen, wie offensiv und gewaltbereit die Neonazis-Szene inzwischen in Wuppertal agiert. Dem müssen wir entschieden entgegentreten!“

 

 

Die GRÜNEN in Wuppertal und die Landtagsabgeordnete Verena Schäffer rufen daher gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Glaubensgemeinschaften, Vereinen, anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und einer Vielzahl von Einzelpersonen zur Gegendemonstration am 29. Januar 2011 in Wuppertal auf.

 

 

WUPPERTAL HAT KEINEN PLATZ FÜR NAZIS!

Das Wuppertaler Bündnis gegen Rechts ruft auf:

 

Nazis haben für den 29.01.2011 in Wuppertal eine Demonstration „gegen Antifaschismus“ angekündigt. Angemeldet ist die Demonstration von dem Kölner Naziaktivisten Axel Reitz, unterstützt wird er u.a. von Freien Kameradschaften, Nationalen Sozialisten und der NPD Düsseldorf/Mettmann.

 

Um der menschenverachtenden Propaganda der Nazis den öffentlichen Raum nicht unwidersprochen zu überlassen, rufen wir zur Beteiligung an einem breiten Bürgerbündnis gegen die angekündigte Demo auf.

 

Der 29. Januar liegt zwischen zwei bedeutenden Erinnerungsdaten, die sich auf die Verbrechen der Nazis an der Macht beziehen:

 

- Am 30. Januar 1933 wurde dem Hitler-Faschismus die Regierungsmacht übertragen.

- Mit dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnern wir an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am  27. Januar 1945.

 

Die Geschichte der 12 Jahre Faschismus an der Macht lehrt:

Faschismus ist keine Meinung! Faschismus ist ein Verbrechen!

 

Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt.

 

Wuppertal hat Platz für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

 

Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!

 

Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf sowie die Kundgebung und die Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

 

Treffpunkt ist am:

 

Samstag, den 29.01.2011

10.30 Uhr vor den City-Arkaden am Döppersberg

in Wuppertal Elberfeld

 

Aktuelle Infos erhalten Sie über die Internetseite www.wuppertal-gegen-rechts.de und bei der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.  www.wuppertaler-initiative.de

 

 

 

Mehr erneuerbare Energien für Wuppertal - Besseres Klima durch Projekte vor Ort

Über Klimapolitik haben GRÜNE Ökologie-Experten aus Land und Kommunen am Samstag in Oberhausen diskutiert. Hintergrund war die Weltklima-Konferenz in Cancún. In vielen Städten und Gemeinden existieren bereits viele gute Beispiele für Klimaschutzprojekte.

 

Dazu erklärt Bettina Brücher, Stadtverordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses: „In Wuppertal setzen wir uns für die Nutzung erneuerbarer Energien, für Kraftwärmekoppelung,  energetische Gebäudesanierung etc. ein. Als nächste Maßnahme wollen wir für die  „Erneuerbare Energie Region Bergisches Land“ werben. Denn klar ist: Auch hier in unserer Region können wir mithelfen, um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren.

 

Die Ergebnisse des GRÜNEN Klima-Treffens zeigen, wie durch einfache Mittel vor Ort viel zum Klimaschutz beigetragen werden kann. Die rot-grüne Landesregierung hat im Gegensatz zu CDU und FDP erkannt, dass wirksamer Klimaschutz besser gestern als heute umgesetzt werden muss. Die GRÜNEN wollen, dass Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter der ökologisch-industriellen Revolution wird. Zentrales Element für diese Neuausrichtung der Klimaschutzpolitik in unserem Land ist die Einführung eines Klimaschutzgesetzes und eines Klimaschutzplans. Dies beinhaltet den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung energetischer Gebäudesanierung und eine umweltfreundlichere Verkehrspolitik.”

 

Dr. Hermann Ott, der Wuppertaler GRÜNE Bundestagsabgeordnete und klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, macht sich für eine “internationale Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ stark. „Es kann nicht sein, dass Deutschland und Europa sich selbst blockieren, indem sie sich an das Handeln der USA und China binden. Vor allem die USA werden auf absehbare Zeit keinem internationalen Klimaschutzabkommen beitreten. Deshalb müssen Deutschland und die EU zum Vorreiter der weltweiten Klimaschutzpolitik werden. Umweltminister Röttgen muss sich hier in Cancún für dieses Ziel einsetzen und dort auch Verbündete finden.“

 

Dr. Hermann Ott ist zur Zeit in Cancún. In seinem aktuellen Blog www.hermann-e-ott.de berichtet er täglich von den Verhandlungen. 07.12.2010

 

 

Nachruf: Trauer um Michael Hohagen

Wir trauern um unseren Freund und langjährigen Weggefährten Michael Hohagen. Er hinterlässt eine sehr große Lücke als Mensch und Politiker.

 

Seit den 80er Jahren hat Michael sich für die Wuppertaler Grünen engagiert und unsere Partei politisch und menschlich stark geprägt. Bis zum März dieses Jahres führte er die Partei fast zehn Jahre als ihr Sprecher und war über alle Parteigrenzen hinweg sehr geschätzt.

 

An seine Herzlichkeit, sein Engagement für die Schwächsten in unserer Gesellschaft und seine Integrität werden wir uns immer erinnern. Wir sind traurig und empfinden Dankbarkeit für all das, was Michael uns und anderen gegeben hat.

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Töchtern und seiner Familie. Wir werden ihn vermissen und nie vergessen.


November 2010


„Kein zweites Stuttgart 21 beim Castor-Transport“

Mit einem offenen Brief wenden sich der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Ott und 56 Politiker und Prominente an die Verantwortlichen für die Einsatzleitung beim Castor-Transport im Wendland, um ein umsichtiges Polizeikonzept zu fordern.

 

Vor wenigen Wochen wurden beim Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlosspark hunderte Menschen verletzt. Sie protestierten friedlich gegen eine Politik, die an der Mehrheit der Menschen vorbei versucht, wirtschaftliche Interessen durchzudrücken. Der Polizeieinsatz wurde in der Öffentlichkeit mit aller Deutlichkeit kritisiert, Innenminister und Polizeipräsident sahen sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt. Auch beim unmittelbar bevorstehenden Castor-Transport soll eine unverantwortliche Atompolitik gegen den Willen der Menschen durchgesetzt werden: Nicht nur die Menschen in der Region versuchen die Nutzung des Wendlands als “Atomklo” zu verhindern; auch Menschen von Außerhalb gehen auf die Straße, um dem skandalösen Atom-Deal der Bundesregierung mit den Energiekonzernen etwas entgegenzusetzen. Laut einer aktuellen TNS Emnid- Umfrage haben 80% der Bevölkerung in Deutschland Verständnis für die Castor-Proteste. Die Kampagne “Castor Schottern!” hat angekündigt, mit tausenden Menschen die Schienenstrecke durch das Wendland für den Atommüll-Transport unbefahrbar zu machen. Am kommenden Sonntag, an einem Tag, an dem außer dem Castor-Zug kein weiterer Verkehr auf der Strecke stattfindet, wollen sie die Steine aus dem Gleisbett entfernen. Bereits im Vorfeld hat die Kampagne durch ein verbindliches Aktionsbild öffentlich gemacht wie das “Schottern” aussehen soll. Bei Trainings und Infoveranstaltungen, auf der Homepage und in anderen Publikationen hat sich die Kampagne immer wieder öffentlich dazu bekannt, dass die Gefährdung von unbeteiligten Personen genauso ausgeschlossen wird, wie Angriffe auf Polizisten. Vielmehr handelt es sich um eine Aktion zivilen Ungehorsams, die alleine das Ziel verfolgt, den Castor zu stoppen. Auch wenn die Aktion “Castor Schottern!” einen Übertritt der bestehenden Gesetze darstellt, ist die Aktionsform legitim.


Daher rufen wir die Einsatzleitung der Polizei dazu auf: Reagieren Sie nicht mit Gewalt auf die angekündigte Aktion. Setzen Sie auf Deeskalation, verzichten Sie auf den Einsatz von Schlagstöcken, Reizgasen und agent provocateurs. Verhindern Sie ein zweites “Stuttgart 21”! Durch ein öffentliches Bekenntnis zu einem Aktionsbild wird die Aktion “Castor Schottern!” berechenbar. Jeder überzogene Einsatz von Gewalt, jede Verletzung von Teilnehmern an der Aktion wird den bestehenden Konflikt um die Atompolitik weiter anheizen statt entschärfen. Zahlreiche der UnterzeichnerInnen sowie andere Personen des öffentlichen Lebens werden vor Ort sein, um sich von der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes ein Bild zu machen. 05.11.2010

 

Einladung "Atomkraft: Schluss jetzt!"

Die Castor-Gruppe Bergisch Land, Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Wuppertal, das Ökologie-Referat der Universität Wuppertal, Freibeuter und Grüne Uni Wuppertal, Lira und der AStA Universität Wuppertal laden alle Generationen der Anti-Atom-Bewegung herzlich ein:

 

Wuppertaler Mobilisierungsveranstaltung  

am Sonntag, den 24. Oktober ab 17 Uhr

in der "börse", Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal 

 

Es wirken und diskutieren mit:

Fortschrott, der Börsen-Chor, Anti-Atom-AktivistInnen aus dem Wendland, Hermann Ott MdB Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Klima-Forscher und ein Vertreter der Castor-Gruppe Bergisch Land.

 

Alles Wissenswerte über den Castor-Transport am Wochenende 06./07.11., über die Großdemo in Dannenberg, über Schottern und Blockieren, über Camps und gemeinsame Anreise. Ein buntes Programm mit uralten Filmen zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung ist in Vorbereitung. 

 

JU Wuppertal benötigt Nachhilfe in Verfassungsfragen

Die Aussagen des Kreisverbandes der Jungen Union Wuppertal können nicht unwidersprochen hingenommen werden. Thilo Sarrazin hat keine Diskussion um die Chancen und Risiken der Einwanderung nach Deutschland angestoßen. Thilo Sarrazin hat Menschen wegen ihrer Herkunft und ihres Glaubens diskreditiert und beleidigt. Der Jungen Union sei gesagt, es ist nichts Aufrechtes daran, Menschen aufgrund von Vorurteilen, dubiosen Zahlen und der eigenen Ferne zu unserer Gesellschaft fortgesetzt zu verhöhnen. Das ist nicht nur nicht aufrichtig, es ist aus gutem Grund in Deutschland eine Straftat.

 

„Erstaunlich bedeckt zeigt sich die lokale CDU. Anstatt den Boykott von Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren Wuppertal zu verkünden, bei denen Gregor Gysi als Vertreter einer demokratischen Partei mitwirken wird, sollte sich die CDU in Wuppertal dringend mit der offensichtlich mangelnden Verfassungstreue seines Jugendverbandes beschäftigen.“, rät hierzu Martin Möller, der Sprecher der Kreisverbandes der GRÜNEN.

 

„Herr Sarrazin wirbt mit seiner Polemik für sein eitles Buch und nimmt dabei in Kauf, dass seine grundgesetzwidrigen Äußerungen eine gefährliche Wirkung auf Integrationsprozesse in unserer Einwanderungsgesellschaft haben. Die Nachwuchsorganisation der CDU in Wuppertal nutzt Rechtspopulismus für ihre eigene Profilierung. Das ist unerträglich!“, fügte Nadja Shafik, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes hinzu.  27.08.2010

 

Rot-Grün in NRW will den Beförderungsstau bei der Feuerwehr endlich beenden

Gute Nachrichten für die Feuerwehr in Wuppertal: Die neue rot-grüne Landesregierung will die rechtlichen Bedingungen dafür schaffen, dass landesweit rund 5000 hauptamtlich beschäftigte Feuerwehrmänner und –frauen endlich die Beförderungen erhalten, die ihnen seit Jahren zustehen. In Wuppertal betrifft dies rund 100 Beschäftigte.   

 

Die Wuppertaler GRÜNEN sind erleichtert, dass die Perspektivlosigkeit beendet und die drohende Abwanderung von Feuerwehrleuten in finanzkräftigere Kommunen gestoppt werden soll. Alle Proteste und Appelle an den bisherigen NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP), den Erlass zum Beförderungsstopp zu ändern, schlugen bislang fehl, obwohl die Mittel im städtischen Haushalt eingeplant waren. Auch die sogenannte "Opt-Out-Regelung" (Überstundenregelung) soll verlängert werden.   

 

Martin Möller, Parteisprecher der Wuppertaler GRÜNEN: „Die gerechte Bezahlung von Feuerwehrleuten darf nicht mehr Frage der finanziellen Situation von einzelnen Kommunen sein. Es geht nicht um freiwillige Leistungen, sondern um öffentliche Daseinsvorsorge und Anerkennung der wichtigen und guten Arbeit unserer Feuerwehr.“ 12.06.2010

 

 

Bündnis 90/DIE GRÜNEN freuen sich über den sozial-ökologischen Politikwechsel im Land und gute Nachrichten für Wuppertal

„Wir finden viele unserer Positionen aus unserem Wahlprogramm in dem neuen Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN in NRW wieder. Und das ist gut so! Die neue Landesregierung will überschuldete Städte wie Wuppertal endlich finanziell entlasten.“ sagt Martin Möller, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes Wuppertal. „Wir haben jetzt die  Chance, trotz aller Krisen in zentralen Themenfeldern wie Bildung und Ökologische Wirtschaft in NRW neue zukunftsgewandte Wege zu gehen.“ ergänzt Nadja Shafik, stellvertretende Sprecherin des KV und Landesdelegierte. 

 

Von zentraler Bedeutung sind die Maßnahmen zur Entlastung der kommunalen Haushalte. „Hier ist in der Vergangenheit regelrechter Raubbau betrieben worden. Wir GRÜNE werden jetzt gemeinsam mit der SPD dafür sorgen, dass Aufgaben, die den Kommunen übertragen werden, auch vom Land oder Bund finanziell übernommen werden“, so Martin Möller. „Die neue Landesregierung wird auch den Bund in die Pflicht nehmen, dieses Konnexitätsprinzip („wer die Musik bestellt, muss zahlen“) einzuhalten!“ 

 

Der vor der Wahl von beiden Parteien versprochene Altschuldenfonds für die Kommunen wird mit  7 Milliarden Euro ausgestattet. Zusätzlich wird die rot-grüne Koalition bereits ab diesem Jahr den kommunalen Anteil an der Grunderwerbsteuer wieder einführen (momentan 135 Mio. Euro) und die Befrachtungen des GFG (Gemeindefinanzierungsgesetz)  mit dem Anteil "Haushaltskonsolidierung des Landes" in Höhe von rund 170 Mio. Euro wieder abschaffen. 

 

Viele Projekte, die im Koalitionsvertrag festgehalten sind, werden sich positiv auf Wuppertal auswirken. So freut sich zum Beispiel der Stadtverordnete Lorenz Bahr, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen:

 

„Wir haben vereinbart, die kommunalaufsichtlichen Beschränkungen für Kommunen im Nothaushalt zu lockern, um ihnen mehr Flexibilität und den Zugang zu Förderprogrammen zu ermöglichen. Damit könnte das Förderhemmnis für das Projekt „Soziale Stadt Wichlinghausen/Oberbarmen“ entfallen. Nun muss nur noch die Stadt Wuppertal das Projekt entsprechend priorisieren, was sie bisher verpasst hat!" 11.06.2010

 

Landtagswahl 2010 - Überragendes Ergebnis in Wuppertal

Der Kreisverband Wuppertal von Bündnis 90/DIE GRÜNEN reagiert mit Freude auf das gute Wahlergebnis im Land, aber auch mit besonderer Begeisterung auf das über dem Landesdurchschnitt liegende Ergebnis in Wuppertal. In Wuppertal haben gerade die Direkt-Kandidaten Nadja Shafik, René Kissler und Reiner Daams mit ihrer unermüdlichen Arbeit die überzeugenden Zukunfts-Konzepte der GRÜNEN den Wählerinnen und Wählern vermitteln können. Die Unterstützung durch unsere Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann und durch viele Prominente aus dem Bundesverband tat ein Übriges.

 

Die GRÜNEN konnten so in Wuppertal ein um rund 2,2% Prozentpunkte besseres Ergebnis einfahren als im Landesdurchschnitt. Dafür danken die Wuppertaler GRÜNEN allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern und natürlich allen Wählerinnen und Wählern.

 

Der nun anstehende schwierige Weg zur Bildung einer neuen Landesregierung wird auch von den Wuppertaler GRÜNEN begleitet. „Wir stehen weiterhin für einen Wechsel zu GRÜN-Rot. Auch wenn nun feststeht, dass dieser wohl ohne Unterstützung durch die Linke nicht zu realisieren ist.“ äußerte noch am Wahlabend der Sprecher des Wuppertaler Kreisverbandes Martin Möller.

 

Cem Özdemir am 06.05. in Wuppertal

An dieser Stelle erscheint ein eingebundenes Video von einem Video-Portal. Die Einbindung benötigt aktiviertes JavaScript und Flash. Wenn Du diese Nachricht siehst, ist eines von beiden bei Dir nicht aktiviert. Die direkte URL zu dem Video auf diesem Portal findest Du hier: http://www.youtube.com/watch?v=M99cmw7csI0.

Schwarz-Gelb begräbt Ausbauziele für Erneuerbare Wärme in NRW!

Anlässlich des Förderstopps für Erneuerbare Energien im Wärmebereich sowie der nationalen Klimaschutzinitiative erklärt Nadja Shafik, Landtagskandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN: 

 

„Die schwarz-gelbe Bundesregierung stoppt ab sofort die nationale Klimaschutzinitiative sowie das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmebereich. Diese Entscheidung von Union und FDP gefährdet allein in NRW über 28 000 Investitionen in mittelständischen Unternehmen und den Kommunen.“ 

 

Gestoppt wird die Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen, kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Wärmepumpen sowie für Klimaschutzprojekte in Kommunen und das Programm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau. 

 

„Die Sperre beim erfolgreichen Marktanreizprogramm gefährdet nicht nur unzählige Arbeitsplätze in NRW und die Entwicklung einer innovativen Branche, sondern erweist auch dem Klimaschutz einen Bärendienst. 

 

Wir Grünen fordern daher eine Aufstockung der Mittel, denn die Entscheidung von Schwarz-Gelb inmitten der Wirtschaftskrise trifft die zahlreichen mittelständischen Unternehmen und das Handwerk besonders hart. Sie hatten im Vertrauen auf die Seriosität der Politik investiert. Die Ökobranche in NRW und ganz Deutschland erwartet einen starken Markteinbruch. Weiterhin wird die Beibehaltung der Haushaltssperre dramatische Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Hausbesitzer haben. 

 

Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise sind diese Mittel besonders wichtig. Laut dem Bundesumweltministerium bringt jeder Fördereuro, der aus Bundesmitteln zum ökologischen Umbau der Gesellschaft genutzt wird, bis zu acht Euro an privaten Investitionen. Diese Bundesmittel bringen also einen doppelten Gewinn: zum einen setzen sie nachhaltige Anreize, Energie zu sparen und künftig weniger CO2 auszustoßen. Zum anderen werden Arbeitsplätze im Handwerk und im Mittelstand geschaffen und gesichert. Diese Impulse brauchen wir im Bergischen Land!“ so Shafik abschließend.

04.05.2010

 

NRW darf nicht länger Schlusslicht im Umweltschutz sein – GRÜNE fordern: Ein Klimaschutzgesetz muss her!

Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW tritt den Klimaschutz mit Füßen. Unter Ministerpräsident Rüttgers wurden jegliche Klimaschutzvorgaben aus dem Landesentwicklungsgesetz vor allem deshalb gestrichen, damit der inzwischen gerichtlich gestoppte Bau des Kohlekraftwerks Datteln weitergeführt werden kann.

 

"Es ist ein Skandal, dass durch die willkürliche Änderung von Gesetzen versucht wird, klimaschädliche Projekte aus politischen Interessen durchzusetzen", erklärt Nadja Shafik, stellvertretende Parteisprecherin der GRÜNEN in Wuppertal. "Deshalb unterstützen wir GRÜNE das Bündnis der Klima-Allianz und fordern gemeinsam mit den über 90 Mitgliedsorganisationen ein Landes-Klimaschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen. Ziel ist, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern."

 

In keinem Bundesland entstehen so viele Tonnen Treibhausgas wie in NRW - pro Kopf sind es durchschnittlich sechzehn, der Bundesdurchschnitt liegt bei zehn Tonnen pro Jahr.

 

"Anstatt sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln, setzt die Landesregierung auf den Bau von neuen Kohlekraftwerken, in den nächsten Jahren sind elf Neubauten geplant. Wir sagen: Bei einem konsequenten Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen brauchen wir keine neuen Kohlekraftwerke. Selbst modernste Kohlekraftwerke setzen bei der Produktion von einer Kilowattstunde Strom aus Braunkohle etwa 950 Gramm CO2 frei. NRW darf nicht länger das energiepolitische Schlusslicht bleiben - ein Klimaschutzgesetz mit Maßnahmen gegen umweltschädliche Energieträger muss her! Dafür sammeln wir ab sofort Unterstützungsunterschriften in unserer Geschäftsstelle und an unseren Infoständen." so Shafik abschließend.

20.04.2010

 

GRÜNE Landtagskandidaten fordern Bell und Brakelmann zum Handeln auf

Die Wuppertaler Landtagskandidaten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben die WSW-Aufsichtsräte und Landtagskandidaten Dietmar Bell und Peter Brakelmann aufgefordert, im Aufsichtsrat für eine Beteiligung der WSW am Initiativkreis "Pro Wettbewerb im Strommarkt" einzutreten und sich damit gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auszusprechen.

 

 "Bell und Brakelmann müssen jetzt Farbe bekennen!" so die GRÜNE Landtagskandidatin Nadja Shafik. "In Wuppertal große Koalition spielen und die inhaltlichen Unterschiede unter den Teppich zu kehren schadet einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Politik."

 

Der Initiativkreis von 150 Stadtwerken hat sich, gestützt auf Gutachten, gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausgesprochen. Die WSW beteiligen sich nicht.

 

Landtagskandidat Reiner Daams schließt sich der Analyse des GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Ott an: "Die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung wäre katastrophal für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Bleiben die Atomkraftwerke länger am Netz würde der deutsche Strommarkt auf Jahrzehnte hinaus von den vier großen Erzeugern dominiert, also von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Die bürgernahen Stadtwerke bleiben dabei auf der Strecke. Das darf die WSW nicht zulassen."

 

Auf die Folgen für die kommenden Generationen weist der 22jährige GRÜNE Landtagskandidat René Kissler hin: "Atomenergie ist nicht nur ökologischer, sondern auch ökonomischer Unsinn! Der Atom­ausstieg muss schnell kommen, begleitet von einer Energiepolitik, die auf regenerative Energien setzt. Das ist unsere einzige Chance, den Klimawandel noch aufzuhalten.“

14.04.2010 

 

Ihre Kandidaten und Kandidatin zur Landtagswahl NRW

René Kissler

Direktkandidat im Wahlkreis 31, Wuppertal I

Alter: 22 Jahre

Beruf: Zeitsoldat

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Nadja Shafik

Direktkandidatin im Wahlkreis 32, Wuppertal II

Alter: 48 Jahre

Beruf: Soziologin MA  

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Reiner Daams

Direktkandidat im Wahlkreis 33, Wuppertal III/Solingen II

Alter: 48 Jahre

Beruf: Leitender Regierungsbeschäftigter

Weitere Infos

 

 

 

WSW sollen sich gegen Laufzeitverlängerung bei AKWs aussprechen

Die Wuppertaler GRÜNEN sprechen sich dafür aus, dass die WSW dem Initiativkreis "Pro Wettbewerb im Strommarkt" beitreten. Der Initiativkreis von 150 Stadtwerken hat sich, gestützt auf Gutachten, gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausgesprochen.

 

"Wir waren sehr verwundert, dass sich die WSW nicht am Initiativkreis beteiligen. Nun ist es an Oberbürgermeister Jung und Stadtdirektor Slawig, die WSW umzustimmen." fordert Martin Möller, Kreisverbandssprecher der GRÜNEN.  

 

Wuppertals GRÜNER Bundestagsabgeordneter Dr. Hermann Ott analysiert die Situation:

"Die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung wäre katastrophal für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Bleiben die Atomkraftwerke länger am Netz würde der deutsche Strommarkt auf Jahrzehnte hinaus von den vier großen Erzeugern dominiert, also von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Die bürgernahen Stadtwerke bleiben dabei auf der Strecke. Das darf die WSW nicht zulassen."

 

Die Wuppertaler GRÜNEN fordern die WSW auf, sich dem Initiativkreis anzuschließen:

"Wenn die WSW wirklich eine fortschrittliche und bürgerfreundliche Energiepolitik wollen, müssen sie sich klar gegen die Laufzeitverlängerung bei AKWs aussprechen. Sonst sind die Blockheizkraftwerke und Energiedienstleistungen nur Kosmetik, um von einer knallharten Atompolitik abzulenken!" so Martin Möller abschließend.

25.03.2010

 

GRÜNE wählten neuen Parteivorstand

Die Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal wählte am 13.03.2010 einen neuen Parteivorstand für das laufende Jahr:

 

Als Parteisprecher wurde Martin Möller gewählt, der mit seinen Stellvertreterinnen Nadja Shafik und Annette Stratmann-Stock sowie dem Kreiskassierer Marcus Kilian den geschäftsführenden Vorstand bilden. BeisitzerInnen bleiben Monika Biskoping und Raimond Klitsch. Neu dabei sind die BeisitzerInnen Janine Bruchmann (Grüne Jugend) und Thorsten Kilian-Diekmann.

 

Michael Hohagen, der nach fast zehn Jahren als Parteisprecher sein Amt frühzeitig zur Wahl stellte, blickte in seiner Rede zufrieden auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück. Drei erfolgreiche Wahlen in 2009 und die stetig wachsende Anzahl an Mitgliedern machten ihm die Entscheidung leicht, die Parteiführung zum jetzigen Zeitpunkt in neue Hände zu geben.

 

Mit Blick auf das desolate Bild, das die derzeitige schwarz/gelbe Landesregierung abgibt, schwor der neue Parteisprecher Martin Möller die Versammlung auf einen rein GRÜNEN Kurs für den Landtagswahlkampf ein: "Die Klientel-Politik der sozialen Ungerechtigkeit und der überholten, dogmatischen Vorstellungen in der Bildungspolitik muss nach der Landtagswahl ein Ende haben. Wir wollen den ökologisch-sozialen Politikwechsel in NRW und werden dafür bis zum 9. Mai gemeinsam werben und kämpfen."

 

GRÜNES Landtagstrio komplett

Die Kreisverbände von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal und Solingen wählten auf ihrer gemeinsamen Versammlung am 18.02. den dritten Direktkandidaten für die Landtagswahl im Mai.

 

Reiner Daams, Sprecher des Solinger Kreisverbandes, wurde einstimmig als Direktkandidat im Wahlkreis 33 gewählt. Die beiden weiteren Kandidaten, René Kissler (Wahlkreis 31) und Nadja Shafik (Wahlkreis 32) wurden bereits Ende letzten Jahres nominiert.

 

In seiner Bewerbungsrede schwor Reiner Daams die Mitglieder auf einen engagierten Wahlkampf ein:

 

"Es geht um die Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens. Die Landtagswahl wird in den wichtigsten Zukunftsfragen darüber entscheiden, in welche Richtung es nicht nur in NRW, sondern auch im Bund weitergeht. Nur mit den GRÜNEN geht der Weg in die notwendige "Grüne Industrielle Revolution", die das Klima schützt, den Lebensraum Erde bewahrt und für 200.000 Menschen neue Arbeit schafft.

 

Wir müssen unser Bildungssystem sozial gerecht und leistungsfähig machen. Wir brauchen nicht nur mehr Quantität, sondern auch mehr Qualität in den Kitas, und wir wollen längeres gemeinsames Lernen statt sozialer Selektion in unseren Schulen.

 

Die katastrophale Lage u.a. der Bergischen Großstädte bedroht das Fundament unserer Demokratie. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat die kommunale Selbstverwaltung systematisch untergraben, und mit dem Steuersenkungsirrsinn der Merkel-Westerwelle-Regierung droht nicht nur uns die faktische Handlungsunfähigkeit.

 

Nur starke GRÜNE werden dafür sorgen, dass es endlich eine umfassende Gemeindefinanzreform und gezielte Finanzhilfen für überschuldete Städte gibt, sonst werden die Städte und Gemeinden zu nachgeordneten Behörden von Bund und Land degradiert."

 

Gemeinsam mit der Spitzenkandidatin in NRW MdL Sylvia Löhrmann aus Solingen freuen sich die GRÜNEN auf den bergischen Wahlkampf.

 

Weitere Informationen

 

Keine homophoben Botschaften von Sizzla mehr: Hass-Sänger verliert seinen deutschen Konzertmanager

Wie jetzt bekannt wurde, verliert der Hass-Sänger Sizzla seinen deutschen Konzertmanager, nachdem er sich erneut homophob geäußert hat.

 

Dazu erklärt Marcus Kilian, Mitglied des Kreisvorstandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal:

 

„Im November letzten Jahres gab es in Wuppertal zum wiederholten Mal Protestaktionen gegen einen Auftritt des homophoben Hass-Sängers Sizzla vor dem U-Club. 50 Menschen folgten dem Aufruf von „"Wuppertal stellt sich queer", in dem auch die GRÜNEN  aktiv waren. Leider fand das Konzert damals trotz aller Proteste statt. Wir hoffen sehr, dass Sizzla mit Verlust seines Konzertmanagers nicht mehr in Deutschland auftritt, denn Menschen, die offen zu Hass und Gewalt an Minderheiten aufrufen, sind in unserer Stadt nicht willkommen. Es war höchste Zeit, dass Klaus Maack und seine Agentur "contour-music" sich von Sizzla und seinen homophoben Sprüchen distanzieren. Wer in Jamaika und anderswo zu Mord und Gewalt gegen Minderheiten aufruft, darf mit seiner Musik auch bei uns kein Geld verdienen. Es ist zu begrüßen, dass diese Einsicht sich nach und nach auch bei den Konzertveranstaltern und Clubbetreibern in Deutschland durchsetzt.“

02.03.2010 

 

 

Zur Wahl des Integrationsausschusses am 07.02.2010

Bei der Wahl am 07.02. erhielt die GRÜNE Internationale Liste 10,35%. Damit wurde die GRÜNE Spitzenkandidatin Marilyn Morgan als Mitglied in den Integrationsausschuss gewählt.

 

"Wir gratulieren Marilyn Morgan ganz herzlich zur Wahl und danken ihr wie auch den übrigen Mitwirkenden aus dem Kreis der Wuppertaler GRÜNEN und ihrer FreundInnen für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit", so Kreisverbandssprecher Michael Hohagen.

 

Sicher wäre eine höhere Wahlbeteiligung schön und wichtig gewesen. Die gestrige Wahl stellt gleichwohl sicher, dass in die Auseinandersetzungen um die Zukunft unserer Stadt auch die Perspektive der zugewanderten Wuppertalerinnen und Wuppertaler durch den Ausschuss einfließen kann.

 

"Wir wissen die Belange der Wuppertaler Migrantinnen und Migranten bei Marilyn Morgan in den besten Händen und werden sie in ihrer wichtigen Arbeit nach Kräften unterstützen. Unser bundespolitisches Ziel wird es jedoch bleiben, allen hier dauerhaft lebenden Menschen das kommunale Wahlrecht zu ermöglichen", so Michael Hohagen abschließend.

 

Wuppertaler GRÜNE wählten zwei LandtagskandidatInnen

Auf seiner Versammlung am 25.11.09 wählte der Kreisverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal zunächst seine DirektkandidatInnen für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 für die Wuppertaler Wahlkreise 31 und 32.

 

René Kissler, Sprecher der GRÜNEN Jugend Wuppertal, tritt im Wahlkreis 31 an, Vorstandsmitglied Nadja Shafik  im Wahlkreis 32. Beide erhielten die einstimmige Unterstützung der Mitglieder. Die oder der DirektkandidatIn für den Wahlkreis 33 wählen die GRÜNEN gemeinsam mit den Solinger Mitgliedern auf einer Versammlung Anfang 2010.

 

„Schwarz-Gelb hat nach aktuellen Umfragen keine Mehrheit mehr in NRW. Wir werden einen harten Wahlkampf für die ökologische und soziale Wende in NRW führen mit dem klaren Ziel, die Regierung aus CDU und FDP abzuwählen“, so Nadja Shafik. „Uns GRÜNEN geht es darum, die Diskussionen um die Konsolidierung der Finanzen der Kommunen unter Nothaushalt mit der Frage nach einer nachhaltigen Qualität der Stadtentwicklung und einer deutlichen ökologischen und sozialen Perspektive für die Menschen in diesen Städten zu verknüpfen.“

 

„Bessere Bildung und Generationengerechtigkeit sind gerade für die jungen Menschen wichtige Themen, für die ich mich einsetzen will“, so René Kissler. „Unsere aktuelle Bildungsmisere fängt bei der Kapitulation des dreigliedrigen Schulsystems an und hört bei den katastrophalen Studienbedingungen insbesondere bei den Bachelorstudiengängen noch lange nicht auf. Grundsätzlich möchte ich gerade junge Leute dazu motivieren, sich politisch mehr einzumischen, denn heute werden die Weichen für die Welt gestellt, in der wir und unsere Kinder morgen noch leben müssen." 

 

MdB Dr. Hermann E. Ott über 100 Tage Schwarz-Gelb

100 Tage Schwarz-Gelb - 100 verlorene Tage für den Klimaschutz

 

Zum Ablauf der ersten 100 Tage der schwarz-gelben Koalition erklärt Dr. Hermann Ott, Sprecher für Klimapolitik:

 

Die schwarz-gelbe Koalition ist mit viel grüner Rhetorik gestartet, die klimapolitische Bilanz ist jedoch negativ. Nach 100 Tagen ist nicht erkennbar wie das selbstgesteckte Klimaziel - 40 Prozent Minderung des Kohlendioxidausstoßes bis 2020 - erreicht werden soll. Umweltminister Röttgen muss aufpassen, dass er nicht als grüner Bettvorleger einer atom- und kohlelastigen Bundesregierung endet.

 

Die bisherigen Entscheidungen des Umweltministers sind von einer merkwürdigen Doppelgesichtigkeit geprägt: Der Klimawandel wird von Norbert Röttgen als extreme Gefahr identifiziert, doch zeigt sich die Dringlichkeit nicht im konkreten Handeln. Der Minister handelt nicht, wo er müsste. Zum Beispiel unternimmt er nichts gegen die Kohleverstromung in Deutschland. Das, was er tut, behindert den Umstieg Deutschlands in eine kohlenstofffreie Wirtschaft.

 

So wurde unter seiner Ägide die Solarförderung empfindlich gekürzt. Zusätzlich zu den schon zum 1. Januar 2010 erfolgten Kürzungen für Photovoltaikanlagen in Höhe von neun bis elf Prozent erfolgt nun noch einmal eine Degression von 14 bis 16 Prozent. Zu dieser Geringschätzung der Solarenergie passt auch die vorgesehene Kürzung der Forschungsmittel um ein Viertel. Ferner soll das Impulsprogramm für Kraft-Wärme-Kopplung gestoppt werden, obwohl nach übereinstimmender Ansicht aller Experten der Ausbau der KWK unverzichtbar ist für das Erreichen der Klimaziele in Deutschland.

 

Nicht nur der Umweltminister, auch der Rest des Kabinetts bietet ein desolates Bild beim Klimaschutz. So will Dirk Niebel Entwicklungshilfegelder mit Klimaschutzgeldern verrechnen und spielt somit Armutsbekämpfung gegen den Klimaschutz aus. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll nach dem Willen der Bundesregierung in 2010 nur noch 1,1 Milliarden Euro (nach 2,2 Milliarden Euro in 2009) für die energetische Gebäudesanierung bereitstellen.

Nach dem Scheitern von Kopenhagen ist es umso wichtiger, den Klimaschutz in Deutschland voranzutreiben. Nur eine Vorreiterrolle Deutschlands sorgt dafür, dass die Industrie jetzt die Technologien und Produkte entwickelt, die in fünf Jahren auf den Weltmärkten die Marktführerschaft sichert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung versündigt sich am Klimaschutz und zerstört die Hoffnung Deutschlands auf eine wirtschaftliche Erholung mit klimafreundlichen Technologien.

02.02.2010

 

Offener Brief an den U-Club

Wuppertal hat keinen Platz für Homophobie -                                12.11.2009

Sizzla-Konzert absagen!

 

Sehr geehrter Herr Rudorff,

sehr geehrter Herr Schmalenbach,

 

für Samstag, den 28. November 2009 ist in Ihrem Haus „U-Club“ ein Konzert von Sizzla Kalonji angekündigt. Wie Sie sicherlich wissen, hat Sizzla in der Vergangenheit wiederholt zu Gewalt und Mord an Schwulen in seinen Texten aufgefordert. In dem Lied "Pump up" ruft Sizzla offen dazu auf, schwule Männer zu verbrennen oder zu erschießen. Auch in anderen Songs ruft er zu Mord an Schwulen auf („Boom boom“ sowie in „Get to Da Point“).

 

Trotz einer von Sizzla unterschriebenen Erklärung in 2007, nach der er "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören", hat er sich kurze Zeit später über diese Vereinbarung lustig gemacht und mit weiteren Morddrohungen reagiert. So heißt es im Lied "Nah Apologize": "Ein Rastamann entschuldigt sich nicht bei Schwuchteln, wenn ihr schwarze Menschen disst, werde ich auf euch mit meiner Waffe schießen".

 

Die Hamburger "Fabrik" hat das für den 30. November geplante Konzert des Schwulenhasser Sizzla bereits abgesagt. Auch die Münchener Polizei und das Stadtjugendamt sind über den am 27. November in München geplanten Auftritt informiert und prüften derzeit weitere Schritte.

 

Der Aufruf zu Gewalt ist in Deutschland strafbar. Sofern der Auftritt stattfindet und die besagten Songs zur Aufführung gebracht werden, machen Sie sich als Veranstalter ebenfalls strafbar.

 

Wir bitten Sie, das geplante Konzert von „Sizzla“ abzusagen. Dies ist auch im Interesse der allermeisten Reggae-Fans, die sich mit Gewalt- und Mordaufrufen an Minderheiten nicht identifizieren können und wollen.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Marcus Kilian

Vorstandsmitglied

Pressemitteilung

GRÜNER Erfolg in Wuppertal

Dr. Hermann Ott im Bundestag

 

Grund zur Freude gibt es bei den Wuppertaler GRÜNEN. Erstmals nach 20 Jahren gelang wieder einem GRÜNEN Kandidaten aus Wuppertal der Einzug in den Bundestag. Zuletzt gelang dies Annemarie Borgmann in der Wahlperiode 1983-1987.

 

Wir freuen uns sehr, mit Hermann Ott nicht nur einen engagierten Klimaschützer, Umweltpolitiker und Juristen in den Reihen der neugewählten Bundestagsfraktion zu wissen, sondern darüber hinaus eine Verstärkung der „Wuppertaler Bank“ im Parlament.

 

Mit jetzt 14 Bundestagsabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen wird der GRÜNE Landesverband künftig noch besser Akzente für unser Bundesland setzen können.

 

Bedauerlich ist, dass es nicht gelang, eine Regierungsmehrheit aus CDU/CSU und FDP zu verhindern, eines der erklärten Wahlziele von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. In der Klima- und Energiepolitik oder auch in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wird dies voraussichtlich einen Rückfall in längst überholt geglaubte Politikkonzepte bedeuten. Dabei braucht unser Land dringend eine zukunftsorientierte soziale und ökologische Politik und keine Neuauflage neoliberaler „Reformansätze“.

 

Die künftige GRÜNE Bundestagsfraktion mit Hermann Ott als Experte für die Klima- und Umweltpolitik wird den Auftrag der Wählerinnen und Wähler zu konstruktiver Oppositionsarbeit annehmen und erfüllen.

 

Den vielen Menschen, die uns während der vergangenen Wahlkämpfe mit Rat und Tat und ihrer Wahlstimme unterstützt haben, sei auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!

 

 

Pressemitteilung 23.09.2009

Verpasste Gelegenheit

Wuppertaler CDU beschädigt zielbewusst ihre kommunalpolitischen Möglichkeiten

 

So fällt denn die Rolle des Mehrheitsbeschaffers im Stadtrat der SPD zu. Nach zwei ausführlichen und guten Gesprächen zwischen den Partei- und Fraktionsspitzen von CDU und GRÜNEN über die Möglichkeiten einer kommunalpolitischen Zusammenarbeit fand dieser Versuch, ausgetretene Pfade zu verlassen, ein jähes Ende.

 

Begründet wird der einseitige Abbruch der Gespräche durch die CDU damit, dass „fundamentale“ Gegensätze festgestellt wurden. „Dies erstaunt insofern, als dass es in den bis dato geführten Gesprächen um eine Auflistung potentiell konfliktträchtiger Themen ging, die in der Folge einer weiteren Diskussion hätten zugeführt werden müssen und es sich im Übrigen bei den von der CDU genannten verkehrs- und umweltpolitischen grünen Positionen wahrlich nicht um Neuigkeiten handelt. Der Fundamentalismus ist da wohl doch eher bei der CDU zuhause“, so Michael Hohagen, Vorstandssprecher der Wuppertaler GRÜNEN.

 

Handlungsleitend für den Versuch der Wuppertaler GRÜNEN, über konstruktive Gespräche mit der stärksten Ratsfraktion Bewegung in die kommunalpolitische Szenerie zu bringen, war nicht etwa das Gefühl einer besonderen weltanschaulichen  Nähe von CDU und GRÜNEN, sondern die Einsicht in die Notwendigkeit einer Beendigung der lähmenden und erfolglosen großen Koalition im Rathaus. Wir nehmen zur Kenntnis, dass der entsprechende Wunsch bei der CDU wenig ausgeprägt ist, zumal die Mehrheit der Wuppertaler SPD offensichtlich diese christdemokratische Sichtweise teilt. So werden wir denn noch eine Weile mit einer Fortsetzung großkoalitionärer Zukunftssicherungsbemühungen leben müssen.

 

„Nach dem absehbaren Scheitern dieser Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD werden im Rat bis zur nächsten Kommunalwahl keine dauerhaften politischen Mehrheiten mehr herstellbar sein“ so Michael Hohagen abschließend. 

 

Bärbel Höhn kommt!

„Aus der Krise hilft nur GRÜN“ - GRÜNE  Ideen für die Gestaltung unserer Zukunft

Samstag, 19. September 2009, 10:30 Uhr

Johannes-Rau-Platz, Wuppertal-Barmen

 

mit MdB Bärbel Höhn, MdL Sylvia Löhrmann (Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW) und Dr. Hermann Ott (Bundestagskandidat Wahlkreis Wuppertal I), Moderation: Oliver Keymis

 

Bärbel Höhn ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion und zuständig für die Bereiche Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr. Auf der Liste von Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW kandidiert sie erneut als Spitzenkandidatin für den Deutschen Bundestag.

 

Ein thematischer Schwerpunkt der Bühnentour ist hochaktuell: Die Entwicklung der Elektromobilität ist jetzt sogar auch von der Großen Koalition als wichtig erkannt worden - allerdings besitzt  das Konzept in der vorgelegten Form  leider keine Initialzündung: Es fehlt ein konkretes Markteinführungsprogramm, dem Strom aus Erneuerbaren Energien wird kein Vorrang eingeräumt und es existiert keine annähernde Umsetzung des Zieles, Deutschland zum Vorreiter für diese neue Technologie zu machen.

 

Dass Deutschland zum Vorreiter für Erneuerbare Energie geworden ist, lag an der Mischung von Forschung und der konkreten Förderung von Anlagen. Dieses Erfolgsrezept macht auch bei der Elektromobilität Sinn. 5000 € Zuschuss für den Kauf eines Elektroautos – eine GRÜNE Forderung – würde die Markteinführung von Elektroautos extrem beschleunigen. Dem Entwicklungsplan fehlt ohne die Unterstützung bei der Markteinführung ein wesentlicher Erfolgsfaktor!

 

„Gerade für Wuppertals Autozulieferindustrie kann die Förderung der Elektromobilität – wie auch die grundsätzliche Orientierung auf den Ausbau Erneuerbarer Energien – ein wichtiger Jobmotor sein“, so Dr. Hermann Ott. Als Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat er jahrelang im Bereich Klimaschutz geforscht und Konzepte für einer Wende in der Klimapolitik entwickelt. Dr. Hermann Ott ist Direktkandidat der Wuppertaler GRÜNEN und wird mit seinem guten Listenplatz in NRW voraussichtlich in den nächsten Deutschen Bundestag einziehen.

 

Neben den Redebeiträgen von Bärbel Höhn, Sylvia Löhrmann und Dr. Hermann Ott sollen auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und sich an der Diskussion über GRÜNE Mobilitätskonzepte beteiligen. 

 

 

GRÜNE Heißluftballonfahrt

 

Am 12.09. konnten die Gewinnerin und der Gewinner unseres Preisausschreibens mit unserem Bundestagskandidaten Dr. Hermann Ott das Bergische Land aus der Vogelperspektive genießen.  

Einladung zum GRÜNEN Sommerfest mit Renate Künast

Am Samstag feiern Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal von 10-14 Uhr ihr Sommerfest auf dem Laurentiusplatz. Dr. Hermann Ott ist der GRÜNE Wuppertaler Kandidat für die Bundestagswahl und gemeinsam mit dem GRÜNEN Kreisverband Gastgeber auf diesem Fest.

 

Ein buntes Programm bietet Spaß und Information für Groß und Klein:

 

Eine Clownsfrau treibt ihren Schabernack, Neugierige können auf Elektrofahrrädern eine Probefahrt unternehmen, ein neues Spiel wird vorgestellt und natürlich auch sofort ausprobiert: Streetboccia ist bereits bei vielen Jugendlichen beliebt, weil es überall – auch mitten in der Stadt! – gespielt werden kann …

 

Eine Live-Band rund um den Wuppertaler Musiker Burkhard Heßler sorgt für karibische Klänge, die zu dem (hoffentlich!) spätsommerlichen Wetter passen.

 

Kulinarisch Interessierte können sich mit biologisch-dynamischem Obst und Gemüse eindecken oder leckere Bergische Waffeln verspeisen.

 

… und natürlich gibt es viele Informationen rund um GRÜNE Politik!

 

Prominente Gäste sind Renate Künast (12 Uhr), Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag sowie Sylvia Löhrmann, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag NRW. 

 

Cem Özdemir in Wuppertal

"Aus der Krise hilft nur GRÜN" -  GRÜNE Antworten auf die Wirtschafts- und Klimakrise

 

Mittwoch, 09.09.2009  11 Uhr, Alter Markt, Wuppertal-Barmen

 

Mit: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Dr. Hermann Ott, Bundestagskandidat Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 103 Wuppertal I

Moderation: Daniela Schneckenburger, Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW

 

"Die Zukunft ist erneuerbar. Eine Antwort der GRÜNEN auf die Wirtschafts- und Klimakrise sowie auf die energiepolitischen Herausforderungen ist der verstärkte und konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien", so Hermann Ott, Bundestagskandidat der GRÜNEN in Wuppertal im Vorfeld der Bühnenaktion am 09. September. "Klimaschutz ist längst eine ökonomische Frage und wird auch immer mehr zu einer sozialen. Eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik mindert nicht nur die Kosten in der Zukunft, sie rechnet sich auch heute schon: Die Energiewende ist zum Jobmotor geworden. Bereits jetzt gibt es ca. 280.000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien, weitere Hunderttausende werden in den nächsten Jahren entstehen  – und das Bergische Land mit seinen qualifizierten Arbeitskräften ist hervorragend aufgestellt, um diese Unternehmen anzuziehen."

 

Mit dem Grünen New Deal wollen die GRÜNEN in den nächsten vier Jahren auch durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren 1 Million neue Jobs schaffen. Wie – darüber will der Bundesvorsitzende Cem Özdemir am 09.09. in Wuppertal auf dem "Alter Markt" informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Für Cem Özdemir ist klar: Mit dem Grünen New Deal stellen wir die Weichen für eine Wirtschaftspolitik, die den Rahmen für neue nachhaltige Arbeitsplätze schafft. Doch was bedeuten diese Ideen für die Menschen in Wuppertal? "Wir GRÜNE wollen und können etwas bewegen, und das wollen wir auch klar machen", erklärt Hermann Ott, "wir hoffen auf eine lebendige Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zum Green New Deal."

 

 

 

 

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Anfang 2009, wir erinnern...

Mal richtig abschalten! Atomkraft - Nein Danke!

GRÜNE mobilisieren zur bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am 5. September in Berlin

 

Sonderzug NRW macht auch Halt am Wuppertaler Hauptbahnhof an: 04:42/ab: 04:54 Uhr

 

In einem breiten Bündnis mit Bürgerinitiativen und NGOs mobilisieren Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin und unterstützen den Anti-Atom-Treck aus dem Wendland.Der Anti-Atom-Sonderzug aus NRW fährt von Trier nach Berlin und wird um 04:42 Uhr auch in Wuppertal halten. Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal sind mit dabei.

  

  

GRÜNE erneut mit Rekordergebnis

Auch der zweite von drei wichtigen Wahlsonntagen endete für die Wuppertaler GRÜNEN erneut mit einem Rekordergebnis von 15,33%. Wir danken allen, die mit dazu beigetragen haben.

 

Nicht nur konnten gegenüber dem ohnehin schon sehr guten Wahlergebnis von 2004 weitere 3% bei der Wahl zum Rat der Stadt hinzugewonnen werden. Mit Klaus Lüdemann gelang es erstmals einem GRÜNEN Kandidaten, einen Wahlbezirk direkt zu gewinnen. Dies freut uns auch deshalb besonders, weil es ein Hinweis auf die wachsende Zustimmung in der Bevölkerung für GRÜNE Politik in unserer Stadt ist.

 

Mit 10 Stadtverordneten und nunmehr 26 BezirksvertreterInnen haben sich Bündnis 90/DIE GRÜNEN auch in Wuppertal deutlich als drittstärkste politische Kraft erwiesen. Auch die Kandidatur von Lorenz Bahr für das Amt des Oberbürgermeisters hat erfolgreich zum sehr guten GRÜNEN Ergebnis bei der Kommunalwahl beigetragen. Wie schon in der Vergangenheit hat Lorenz Bahr auch in diesem Wahlkampf mit großem Einsatz und viel Überzeugungskraft die politischen Ziele der GRÜNEN einer breiten Öffentlichkeit vermitteln können.

 

Sollte es in bevorstehenden Gesprächen mit anderen Parteien möglich werden, eine Fortsetzung der Großen Koalition im Rathaus zu verhindern, wäre dies eine weitere erfreuliche Konsequenz aus unserem guten Abschneiden bei der gestrigen Wahl. Wir sind sicher auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl mit einem erneuten Wahlerfolg in Wuppertal zum Einzug unseres Bundestagskandidaten Dr. Hermann Ott unseren Beitrag leisten zu können und hoffen auch hier wieder auf breite Unterstützung der Wählerinnen und Wähler.

 

GRÜNE Bildungstour am 26.08.

Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hat das Probejahr nicht bestanden

 

Anlässlich des Besuches von NRW-Familienminister Armin Laschet in Wuppertal und der GRÜNEN Bildungstour äußert sich Lorenz Bahr, Oberbürgermeisterkandidat der GRÜNEN:

 

"Herr Laschet, da Sie heute zur Unterstützung von Peter Jung vor Ort sind, hören Sie vielleicht unseren Appell: Überarbeiten Sie KIBIZ zu einem modernen Betreuungs- und Bildungsgesetz, von dem alle profitieren, solange Sie noch Zeit haben! Denn das Kindergartenjahr läuft und die Verhältnisse in den Einrichtungen sind teilweise katastrophal.

 

"Mit Beginn des Kindergartenjahres feierte das Kinderbildungsgesetz Geburtstag. Die Bilanz aller PraktikerInnen, die in dem Berufsfeld arbeiten, ist eindeutig. Mit dem Gesetz konnte die Landesregierung keines ihrer selbst gesteckten Ziele erreichen, im Gegenteil: "Die Rahmenbedingungen für Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern haben sich durch das Kinderbildungsgesetz deutlich verschlechtert", so Lorenz Bahr.

 

Es gebe weniger Qualität in der pädagogischen Arbeit durch eine schlechtere Fachkraft-Kind-Relation, mehr Bürokratie und eine schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bedingt durch eine unflexible und viel zu frühe Festlegung auf Betreuungszeiten.

 

Gerade bei den Unterdreijährigen haben sich die Betreuungsschlüssel durch KiBiz verschlechtert. Bis 2008 wurden in NRW noch Familiengruppen gefördert; im heutigen Gruppentyp I steht lediglich eine Erzieherin für 15 Kinder über drei Jahren zur Verfügung und eine Erzieherin für fünf Kinder unter drei Jahren. Im jetzigen Gruppentyp II (Krippengruppe) beträgt der Schlüssel zehn bis zwölf Kinder unter drei Jahren auf zwei Fachkräfte. Das bedeutet, eine Kraft muss bis zu sechs Babies und Kleinkinder betreuen!

 

"Das KiBiz dient dazu, durch weniger Personal pro Kind billigere Betreuungsplätze zu schaffen. Darunter leidet die gesamte pädagogische Arbeit. Eine positive und enge Bindung an die vertrauten Betreuungspersonen ist im Elementarbereich Grundvoraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung und den Wissenserwerb. Denn Kinder lernen nur dann, wenn Sie sich geborgen fühlen. Internationale Studien belegen die deutlich positiven Effekte einer günstigen Fachkraft-Kind-Relation. Die Bildungsforschung fordert Schlüssel von drei bis vier Kindern unter drei Jahren auf eine Fachkraft (statt fünf bis sechs im KiBiz) und sechs bis acht Kindern (KiBiz dreizehn) über drei Jahren auf eine Fachkraft (wie z.B. in Finnland oder Schweden)," so Lorenz Bahr abschließend.

 

 

 

Mit Jürgen Trittin in Wuppertal

Die ersten Regenwolken haben sich verzogen, das Wetter wird wieder schöner in Wuppertal. Einige BürgerInnen sind schon stehengeblieben am Grünen Stand der „Pappenschlacht und tragen ihre Botschaften ein.  Zeit für eine neue Baumschutzsatzung kann man lesen, oder Zeit für mehr BürgerInnenbeteiligung aber auch konkrete Forderungen für Wuppertal wie „Wir brauchen bei 12.000 leeren Wohnungen auf der Talachse eine neue Innenstadtentwicklung!“.

Dann trifft er ein, der Grüne Wahlkampfbus des Grünen Spitzenkandidaten, jedes Gramm CO-2 das er ausstößt, wird über Atmosfair ausgeglichen. „Eine Notlösung, solange es keine batteriebetriebenen Kleinbusse gibt“, wie Trittins Begleitmannschaft zu denken gibt.

Neben dem Moderator der Veranstaltung, dem Grünen Landtagsvize Oliver Keymis aus Düsseldorf haben sich auch der Wuppertaler Bundestagskandidat Hermann Ott und OB-Kandidat Lorenz Bahr auf dem Alten Markt eingefunden.

Der erläutert gerade den BürgerInnen die Konzeption der Wuppertaler Grünen zu einem Gründerzentrum für Energieeffizienz, in dem man die Kompetenzen in der Stadt zu diesem Thema bündeln will.

Auch Hermann Ott hat in seinem bisher bereits einiges für den Klimaschutz geleistet, ist er doch der Leiter des Büros des international renommierten Wuppertal- Institutes für Klimaschutz in Berlin. In den kommenden Jahren, so sagt er, will er seine Kompetenzen auf diesem Gebiet in die neue Bundestagsfraktion einbringen. Die Lage werde bedrohlich, in zehn Jahren werde der Nordpol vermutlich zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit eisfrei sein. „Wir wissen nicht, was das mit dem Klima macht“, so Ott.

Oliver Keymis begrüßt inzwischen auch Jürgen Trittin in der Runde und schnell ist man beim Thema. Die Vorschläge, die neuerdings die SPD für vermeintlich 4 Mio. neue Jobs macht. „Nein“, sagt Trittin, so gehe das nicht. Man könne nicht bei den Grünen ein Programm abschreiben, es in einen falschen Zeithorizont packen und mal vier nehmen. „Wir legen ein belastbares Konzept vor, wir rechnen uns nicht schön, wir arbeiten nicht nach dem Konzept ‚im Himmel ist Jahrmarkt’“ skizziert er die Grünen Ideen in Abgrenzung zur SPD.

Die Grünen wollen es bescheidener und: vor allem ehrlicher. Eine Million neue Arbeitsplätze lautet das auch so schon sehr ehrgeizige Ziel. Aber sie sind machbar. Nicht nur durch eine Initiative den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, auch durch eine Bildungsinitiative, die 185.000 neue Arbeitsplätze in den Kindertagesstätten, bei LehrerInnen und an der Hochschule schaffen soll.
(Alles im Detail unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gruene.de)

200.000 Arbeitsplätze wolle man schaffen, indem man durch Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge die Menschen aus der Schwarzarbeit hole, was durch eine Vermögensabgabe für alle diejenigen, die mehr als eine Million besitzen, geschehen soll.

Vor allem in der Rentenpolitik, sagt Trittin, müsse sich etwas ändern. Jede/r der mindestens 33 Jahre gearbeitet habe, müsse eine Rente beziehen, die oberhalb der Sozialhilfe liege. Auch der Regelsatz für Hartz IV Empfänger müsse auf mindestens 420 € angehoben werden. Finanzieren wolle man das durch die Grüne Bürgerversicherung, in die alle BürgerInnen einzahlen. „Das spart uns 10 Mrd aus dem Gesundheitsfonds“, argumentiert Trittin.

Die Bürgerinnen und Bürger Wuppertals greifen die Gelegenheit beim Schopf und stellen dem Gast aus Berlin zahlreiche Fragen. Von der Finanzmarktkrise über den Tierschutz bis zur Piratenpartei: überall zeigt sich, das nachhaltige Grüne Konzepte der Krise die Stirn bieten können und zugleich auch eine Chance sind. Das habe schon das Erneuerbare Energien Gesetz gezeigt, mit dem damals die erste Rot-Grüne Regierung in Deutschland einen Paradigmenwandel in der deutschen Politik eingeleitet habe, so Oliver Keymis, an dem ja Jürgen Trittin, der „Vater des Grünen Wirtschaftswunders“ wie ihn Oliver schmunzelnd nennt, nicht ganz unbeteiligt gewesen sei.


21.08.2009 www.gruene-nrw.de

Energetische Sanierung & Denkmalschutz

Öffentliches Fachgespräch am Dienstag, den 26.05.

ab 19 Uhr Kirche auf dem Ölberg (Rolandstraße)

 

Teilnehmer:

Matthias Kaufmann (Architekt)

Stefan Bürk (Verbraucherberatung)

Andreas Bein (Firma Söhn)

Dr. Ludger J. Sutthoff (LVR - Amt für Denkmalpflege im Rheinland)

Moderation: Dr. Hermann Ott, Bundestagskandidat

 

Die Wuppertaler GRÜNEN haben sich für einen nachhaltigen Denkmalschutz ausgesprochen. Michael Hohagen, Vorstandssprecher: „Wir sind für den Erhalt der über 4000 Denkmäler in Wuppertal und akzeptieren, dass diese Gebäude nicht beliebig verändert werden dürfen. Gleichwohl müssen auch moderne Nutzungen nach Einzelfallprüfung durch die Denkmalbehörde möglich sein. Dazu gehört insbesondere das Anbringen von Solarkollektoren.“

 

In einem Fachgespräch möchten die GRÜNEN mit Experten über den Stand des Denkmalschutzes und die aus ihrer Sicht notwendigen Veränderungen diskutieren.

 

Dr. Ott, Klimawissenschaftler und Bundestagskandidat für Bündnis 90/DIE GRÜNEN, fordert angesichts der derzeitigen "Warnschüsse" des Klimasystems ein konsequentes Umdenken: "Wir müssen alle Möglichkeiten zur CO2-Reduktion nutzen um den Klimawandel aufzuhalten. Gerade die engagierten Eigentümerinnen und Eigentümer von Denkmälern haben eine Pilotfunktion bei der Sanierung im Bestand. Und wir sehen ja Gott sei Dank, dass sich  Denkmalschutz und Energiesparen ganz wunderbar vereinbaren lassen.“

 

Die Anregung zu der Veranstaltung kam vom Elberfelder Bezirksvertreter, Klaus Lüdemann, nach der Besichtigung des Hauses Sophienstrasse 5a. Dieses inzwischen Öffnet externen Link in neuem Fensterpreisgekrönte Sanierungsprojekt wird zu Beginn der Veranstaltung von Matthias Kaufmann vorgestellt.



 

Information und Beratung gegen Rechts:

Rechts__oder_was.pdf

Infobroschüre über rechte Musik, Symbole und Organisationen. Eine Unterrichtsmappe mit lokalem Bezug.

Beratungsnetzwerk_Rechtsextremismus.pdf

Ansprechpartner/innen vor Ort

Kommunalwahltermin erneut auf der Kippe

Am 5. Mai 2009 verhandelt der Verfassungsgerichtshof NRW in den Verfahren betreffend die Festlegung des Kommunalwahltermins auf den 30. August sowie die Abschaffung der Stichwahl der Ober-/BürgermeisterInnen und Landräte. Eine Entscheidung soll in beiden Verfahren voraussichtlich noch im Mai verkündet werden.

Bündnis 90/DIE GRÜNEN hatten gegen den zusätzlichen Wahltermin geklagt, der die Wahlbeteiligung schwächt und unnötige Kosten verursacht. Sie forderten die Landesregierung von CDU und FDP stattdessen auf, die Kommunalwahl mit der Bundestagswahl am 27. September durchzuführen.

Demo "Wuppertal wehrt sich!"

Am 17.03. demonstrierten Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern gegen die Kürzungen der Landesregierung. Mit dabei die FraktionssprecherInnen Gerta Siller, Peter Vorsteher und der GRÜNE Oberbürgermeister-Kandidat Lorenz Bahr.

Der Protest geht weiter:

Neuer Parteivorstand

Die Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal wählte am 07.03.09 den Parteivorstand 2009-2010. Neu bzw. wieder in den Vorstand des Kreisverbandes gewählt wurden

Michael Hohagen (Parteisprecher), Regina Orth und Cornelia Krieger (Stellvertretende Parteisprecherinnen), Martin Möller (Kreiskassierer) und die Beisitzer/innen Monika Biskoping, Marcus Kilian, Nadja Shafik und Raimond Klitsch.

Internetkampagne 42Millionen.de

42Millionen.de ist eine Antwort auf das neue, durchsichtige Wahlmanöver der Landesregierung. Immer wieder hören wir von Bürgerinnen und Bürgern, dass der zusätzliche Termin bei ihnen auf Unverständnis stößt. Dabei geht es nicht nur um die zusätzlichen Kosten, sondern auch darum, dass drei Wahltermine innerhalb von dreieinhalb Monaten geschaffen werden. Das schürt Politikverdrossenheit, schadet der Demokratie und schwächt letztlich durch eine voraussichtlich geringere Wahlbeteiligung die Legitimation der neu gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Der einzig sinnvolle Wahltermin ist der 27. September, an dem auch der Bundestag gewählt wird.

 

Auf der Website sammeln wir u.a. Antworten auf die Frage:

Wie könnten die 42 Mio. Euro in den Kommunen sinnvoller ausgegeben werden?

Die Antworten sind vielschichtig – auch für Wuppertal. Viele der bisher gemachten Vorschläge beziehen sich auf den Bildungsbereich: Von einer "weiteren Gesamtschule" über „kostenloses Schulmittagessen“, „mehr Lehrer und Lehrerinnen“, „mehr Betreuungsplätze“ bis hin zu „Integrationsprojekte intensivieren“ reichen die Vorschläge. Bei anderen Einträgen wird der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung ausgesprochen, aber auch die Felder Jugend, Soziales, Stadtteilarbeit, Integration, Erhalt öffentlichen Eigentums u. v. m. werden genannt. Die Seite enthält zudem einen Blog, um mit den Besuchern und Besucherinnen der Seite ins Gespräch zu kommen. Machen Sie mit!

Keine Kommunalwahl am 7. Juni

Schallende Ohrfeige für die Landesregierung

 

Das Landesverfassungsgericht hat den geplanten Termin für die nordrhein-westfälische Kommunalwahl am 7. Juni aufgehoben. Die Landesregierung hatte den eigentlich erst für den Herbst anstehenden Urnengang auf den Tag der Europawahl vorziehen wollen. Die Richter in Münster gaben einer Klage von SPD und GRÜNEN dagegen statt.

 

Michael Hohagen, Parteisprecher Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal:

„ Das Landesverfassungsgericht hat den zwischen FDP und CDU zugunsten des kleineren Koalitionspartners ausgekungelten Wahltermin der Kommunalwahl 2009 gekippt. Damit folgt das Gericht einer entsprechenden Klage von GRÜNEN und SPD. Es kann nicht sein, dass Partikularinteressen einer Partei dazu dienen, Gesetze und Verordnungen zu erlassen. Wahltermine sind nicht einer parteitaktischen Strategieentscheidung unterzuordnen.

 

Lorenz Bahr, Stadtverordneter und Oberbürgermeisterkandidat von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Wuppertal:

Die Entscheidung des Gerichtes ist eine schallende Ohrfeige für die Landesregierung, speziell für die FDP mit ihrem Generalsekretär Lindner, dem es an Anstand und politischer Moral mangelt. Ich hoffe, dass sich die Landesregierung nun eines Besseren belehrt und die Kommunalwahl auf den Termin der Bundestagswahl legt. Ansonsten würde sie bei einem separaten Wahltermin landesweit 42 Mio Euro zusätzlich an Steuergeldern verbrennen. Durch Steuererleichterungen, wie sie Herr Lindner fordert, sind derartige Mehrausgaben, die die FDP produziert, nicht wieder herein zu holen.“

 

Wahltermin auf der Kippe?

GRÜNE jetzt schon gut aufgestellt


Mit Spannung erwarten die Wuppertaler GRÜNEN das für den 18.02. angekündigte Urteil des Verfassungsgerichts, ob die von CDU und FDP geplante Zusammenlegung von Kommunalwahl und Europawahl verfassungswidrig ist. Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands beschloss dennoch am Samstag, den 10.02. die Kernthemen ihres Kommunalwahlprogrammes 2009 und beauftragte den Vorstand mit dem weiteren Verfahren, sollte die Wahl doch auf den Herbst verschoben werden. Die Ratsreserveliste und alle anstehenden Personalfragen wurden bereits im Oktober beschlossen.


Michael Hohagen, Parteisprecher:

"Der Klage von SPD und GRÜNEN gegen den vorgezogenen Wahltermin werden gute Chancen eingeräumt. Es darf kein Wahltermin zu Gunsten der Partikularinteressen einer kommunal unbedeutenden, kleinen und in sich zerstrittenen Partei festgesetzt werden. Und es darf nicht dazu kommen, die Wahlergebnisse dann mehr als vier Monate auf Eis zu legen, weil der amtierende Rat noch im Amt ist und gleichzeitig der neue schon in den Startlöchern steht. Dennoch sind wir jetzt inhaltlich und personell für jeden Wahltermin gut aufgestellt."


Lorenz Bahr, Oberbürgermeister-Kandidat:

"Die Kernthemen GRÜNER Kommunalpolitik sind Ökologie, Ökonomie und soziale Themen. Dass Wuppertal besonders hier Nachholbedarf hat, sehen wir bei den Themen kostenfreies Mittagessen für Schülerinnen und Schüler, Bau der JVA auf dem Scharpenacken, Baumschutzsatzung und Stadtteilentwicklung am Beispiel Frowein-Gelände. Es geht auf Dauer nicht gut, die Themen gegeneinander zu diskutieren, wenn es um die gleiche Stadt und die hier lebenden Menschen geht. Wir werden die Große Koalition dort in Frage stellen, wo sie besonders schlecht aufgestellt ist, nämlich bei ihren "Leuchtturmprojekten". Denn uns reicht der kleinste gemeinsame Nenner nicht. Wir wollen Wuppertal voran bringen."


Resolution "Leben für unsere Stadtteile" unterstützen

Am 18.01. fand die erste Demonstration gegen die Kürzungen der Landesregierung von bisher 2 Millionen EUR für die soziale Stadtteilarbeit statt. Anlass war der geplante Besuch von Ministerpräsident Rüttgers zur Wiedereröffnung der Wuppertaler Oper, den er jedoch kurzfristig absagte.

Wir rufen dazu auf, die Resolution "Leben für unsere Stadtteile!" der Initiative Nachbarschaftsheim Ostersbaum zu unterstützen.

 

Die Resolution kann online unterzeichnet werden. Hierzu folgen Sie bitte folgendem Link: http://www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de

  


Hermann Ott erhielt ausrichtsreichen Listenplatz

Dr. Hermann E. Ott, Direktkandidat der Wuppertaler GRÜNEN, hat in 2009 gute Chancen auf einen Einzug in den Bundestag. Der Leiter der Niederlassung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie in Berlin wurde am Samstag auf der Landesdelegiertenkonferenzder GRÜNEN NRW auf Platz 12 der Landesliste gewählt.

 

„Das ist ein Riesenerfolg für Wuppertal, denn mit Anne Borgmann war Anfang der 80er Jahre die letzte GRÜNE Abgeordnete aus Wuppertal im Bundestag. Wir freuen uns, dass unsere Stadt und Region zukünftig noch stärker in Berlin vertreten sein wird , sagte der Parteisprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal, Michael Hohagen.

 

Hermann Ott sieht seine Wahl auch als Signal für die Klima- und Energiepolitik im Tal und in NRW: "Die GRÜNEN in NRW haben drei KandidatInnen mit einem klaren ökologischen Profil gewählt - wir werden aus dem Energieland Nordrhein-Westfalen die Klimapolitik Deutschlands in Richtung einer zukunftsfähigen, solaren Gesellschaft lenken." Mit Ott wurden die Spitzenkandidatin Bärbel Höhn, bis 2005 Umweltministerin in NRW, und Oliver Krischer, Energiereferent im Landtag NRW, gewählt.

 

Jetzt freut sich Ott zunächst auf eine ruhige Weihnachtszeit, um sich auf das spannende Wahljahr vorzubereiten: "Wir werden die Kommunal- und Europawahlen im Juni sowie die Bundestagswahl im September auch zu einer Abstimmung über die Energie- und Klimapolitik der großen Koalition machen. Die Bürgerinnen und Bürger können durch die Wahl der GRÜNEN der unseriösen und klimaschädlichen Kohlepolitik von CDU und SPD eine klare Absage erteilen."

 

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